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Franz Lehmann
wurde am 17. Dzember 1899 in Bitterfeld geboren. Er war seit 1922 Mitglied der KPD. Leuna-Arbeiter. Haft im Konzentrationslager Lichtenburg (1933). Hochverratsprozess im Dezember 1944. Starb in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 in Dresden in seiner Zelle. Seine Frau Hilde arbeitete als Schreibkraft in der Redaktion "Klassenkampf" (Halle).

 


Willy Lohmann,
geboren am 1. August 1881 in Dohndorf (heute zu Köthen gehörend, Anhalt), ist ein mitteldeutscher Politiker und Beamter der Schulverwaltung.

Er arbeitet zunächst als Volksschullehrer, um sich ein Hochschulstudium finanzieren zu können. Studium an den Universitäten Tübingen und Brüssel in den Fächern Französisch, Philosophie, Psychologie, Deutsch und Leibesübungen. Im Ersten Weltkrieg wird er als Dolmetscher eingesetzt. Dann wieder Schuldienst an der Bernburger Mittelschule und an einer Köthener Oberschule (1918).

Politisch findet man ihn in der Deutschen Demokratischen Partei und später in der Deutschen Staatspartei. Von den Nationalsozialisten 1932 wird Lohmann als höherer Beamter entlassen. Es folgt eine Strafversetzung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt er die Position eines Stadtschulrates in Dessau ein.

Er wird Vizepräsident der neu gebildeten Provinzialverwaltung und erwirbt sich Verdienste um die Lehrerbildung und die Wiedereröffnung der Universität Halle.

Am 21. September 1945 stirbt Lohmann bei einem Autounfall in der Nähe von Wittenberg.

 


Autor:
Detlef Belau


Geschrieben: April 2005.
Aktualisiert: 30. Mai 2008
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