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Naumburger im Konzentrationslager
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Die Unterschrift des Bürgermeisters der Stadt Naumburg steht unter vielen Dokumenten zur Anweisung von Schutzhaft (Konzentrationslager) für politisch Missliebige.

Karl Roloff wie Otto Lehmann, Bruno Radwitz, Alfred Pape, Martin Schmidt und besonders Friedrich Uebelhoer tragen herausragende Verantwortung und Schuld für das Unrecht und Leid, das Bürgern unter der Herrschaft des Nationalsozialismus zugefügt wurde.

(Siehe NSDAP und kommunale Diktatur.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Naumburger als politische Gefangene in
Konzentrations- und Arbeitslagern,
Zuchthäusern oder Gefängnissen
-
1933 bis 1945 -

Unter Widerstand befinden sich weitere Personenangaben

 

Konzentrationslager Auschwitz

Artur Samter mehr

1886-1943, Parkstraße 21, ermordet am 17. Februar 1943

 

 

Konzentrationslager Aschendorfer Moor

Walter Jahnke mehr

1910-1997, Utastraße 4 (Nachkriegsadresse), am 1. Juli 1936 verhaftet, Transport von Schneidemühl über Berlin nach Brieg beziehungsweise nach Großstrehlitz (Zuchthaus), in Großstrehlitz von Weihnachten 1936 bis April 1937, dann Aschendorfer Moor

 

Konzentrationslager Buchenwald

 

Paul Girnuweit

geboren am 26. Dezember 1900 in Neuruppin, Tiefbauarbeiter, Schulstraße 37, eingeliefert am 31. Juli 1937, Haftnummer 753

Heinrich Hedink

geboren 22. März 1880 in Dessau, Amtsanwalt, Naumburg, Weißenfelser Str. 29, eingeliefert 7. August 1937, 12 Uhr, Haftnummer 1277; (gemeint ist wahrscheinlich Amtsanwalt Heinrich Hedicke, Große Neustraße 27, 1945)

Johannes Heinemann 1 2

geboren am 5. Dezember 1894 in Erfurt, Kleine Jacobsgasse 14 [Kleine Kirchengasse 5 - laut Einlieferungsbuch], Haftnummer 985, geboren 5. Dezember 1894 in Erfurt, Melker, aus Halle zugeführt am 21. Oktober 1938, 15 Uhr; im Konzentrationslager Dachau am 26. Juli 1942 in Dachau ermordet


Walter Höhne 1 2

geboren am 21. April 1894, Jägerplatz 21, verhaftet, 9. März 1935, inhaftiert im Zuchthaus Halle ("Roter Ochse"), KZ Lichtenburg und KZ Buchenwald; in Buchenwald eingeliefert am 7. August 1937, 12 Uhr, Haftnummer 1289, entlassen im Mai 1945

Paul Müller

geboren 13. Juli 1899, Arbeiter, Marienplatz 14, zugeführt aus Halle am 27. Oktober 1838, 18 Uhr, Haftnummer 1147

Kurt Schoder

geboren am 13. Januar 1900, Mägdestieg 24, Festnahme März 1935, „Roter Ochse“ Halle, Außenlager Rothenburg, Konzentrationslager Buchenwald mit Haftnummer 2831, wahrscheinlich 29. November 1938 bis 18. Juni 1940. Stirbt 1947 an den Folgen der Haft

Karl Paul

geboren 21. Januar 1903 in Naumburg, Bauarbeiter, Mertendorfer Weg 12, eingeliefert am 8. September 1938, 18 Uhr, Haftnummer 3247

Karl Possögel  mehr

geboren 8. Dezember 1915, Kleine Wenzelsstraße 9, Schriftsetzer, drei Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember 1935), eingeliefert am 8. September 1938, Haftnummer 5933

Emil Rößling

geboren 1892, Friedrich-Fröbel-Straße 18, Einlieferung nach 1938

Schied, Robert

geboren am 25. März 1899 in Naumburg, wohnhaft Bahnhofstraße 44 (1947), inhaftiert: 1933, 1934 und 1935 (wahrscheinlich auch KZ Lichtenburg)

Adolf Scholze  mehr

wohnt erst nach 1945 in Naumburg

Gustav Thate

geboren 27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, katholisch, eingeliefert am 31. Juli 1937, 14.00 Uhr, Haftnummer 381. Erste Festnahme in Naumburg am 11. März 1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen. März 1935 erneute Verhaftung, am 13. Juni 1935 im Schwurgerichtsgebäude Naumburg vom 5. Strafsenat des Berliner Kammergerichts unter dem Vorsitz von Kammergerichtsrat Reeck (Berlin) wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, nach Verbüssung Schutzhaft in Lichtenburg und Buchenwald (1937 bis 1939)

Richard Kanzler  mehr

Bad Kösen, Jahrgang 1897, vom 31. Juli 1937 bis 20. April 1939 interniert, Kapo im Steinbruch

Hermann Firchau  mehr

Bad Kösen, Festnahme am 18. März 1935, zwei Jahre Zuchthaus, in Buchenwald Haftnummer 425, Überführung in ein anderes Lager am 23. Januar 1940

Gustav Frunke

Haftnummer 678, geboren 1903, Freyburg, Schwalbenstraße, entlassen 26. Juli 1939

Walter Grunert

geboren 17. Februar 1906, wohnhaft damals Zeitz, Haftnummer: 428, Haftzeit: 31. Juli 1937 bis wahrscheinlich 20. April 1939, ab 1953 Kreisgerichtsdirektor in Naumburg

 

 

Frauengefängnis Cottbus

Rosemarie Böttger  mehr

geboren am 14. November 1921 in Naumburg. Das Sondergericht Halle verurteilt die Kohlehändlerin vom Marienplatz 3 wegen Vergehens gegen § 4 Wehrkraftschutz-Verordnung zu zwei Jahren Gefängnis. Zunächst kommt sie in das Strafgefängnis nach Magdeburg. Am 12. April 1944 erfolgt ihre Überführung in das Frauengefängnis Cottbus. Hier wird sie am 15. Februar 1945 entlassen.

 

 

 

Strafgefängnis Erfurt

Hertel, Richard  mehr

geboren am 13. April 1868 in Naumburg, Bankdirektor a.D., wohnhaft Pfortastraße 23, vor 1933 Mitglied der DNVP. Am 15. Dezember 1943 um 10.30 Uhr nehmen ihn die Polizisten der Ortspolizeibehörde Naumburg fest. Zwei Tage später vormittags 11 Uhr befördert man ihn ins Polizeigefängnis Naumburg (heute: Am Salztor). Am 5. Januar 1944 verbringt man ihn in den "Roten Ochsen" (Halle). Das Sondergericht erkennt am 16. Mai 1944 wegen Vergehens nach Paragraph 2 Heimtückegesetz auf ein Jahr und sechs Monate Gefängnis. Der Vorstand des Strafgefängnisses Erfurt plädiert am 12. Juli 1944 für Aussetzung der Strafe auf drei Monate Bewährung. Nach siebeneinhalb Monaten Haft kommt er frei.

Melchrick, Franz  mehr

geboren am 28. September 1895 in Jerischke (Verwaltungsbezirk Sorau), wohnhaft Spechsart 72, verurteilt das Sondergericht Halle (Saale) am 4. August 1943 wegen böswilliger, gehässiger und von niederer Gesinnung zeugenden Äußerungen über den Führer und den deutschen Nachrichtendienst zu neun Monaten Gefängnis. Unter Auflage einer Bewährungsstrafe kommt er am 29. Februar 1944 um 9 Uhr aus dem Strafgefängnis in Erfurt frei. Bei der Bau- und Möbeltischlerei von Johannes Hempfing in der Weißenfelser Straße 16 findet er wieder Arbeit.

 

 

Konzentrationslager Esterwegen (Emsland)

Fritz Burkhardt

1899-1969, Siedlung 8, (Kramerplatz 7, 1946), 1933/34

Erich Wiesemann

geboren 1907, gefallen 1944, Siedlungsstraße 11, Prozess in Naumburg am 15. und 16. Juni 1935; 1 ½ Jahre Moorlager an der Ems

Gustav Thate

geboren 27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, katholisch. Erste Festnahme in Naumburg am 11. März 1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen. März 1935 erneute Verhaftung.

 

Gefängnis Ichtershausen (bei Arnstadt)

Wilhelm Kayser mehr

geboren am 5. Januar 1906, Am Ostbahnhof Nr. 2. Ab 1. Juli hält man ihn in Untersuchungshaft im "Roten Ochsen" (Halle) gefangen. Das Sondergericht Halle verurteilt den LEUNA-Arbeiter wegen Verstoßes gegen Paragraph 2 des Heimtückegesetzes vom 20. Dezember 1934 unter Anrechnung der Untersuchungshaft von zwei Monaten zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis. Die Strafe tritt er in Ichtershausen bei Arnstadt an, die er nach Verbüßung am 7. Januar 1944 verlässt. In der "Centralen-Ankaufsstelle für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte" in der Roßbacher Straße 5 c findet er Arbeit.

Heinz Reinhold mehr

geboren am 20. Januar 1913, Jakobsstraße 10. Die Stapo nimmt ihn am 15. November 1941 in Haft. Am 23. Februar 1942 verurteilt ihn das Sondergericht Halle wegen fortgesetzten Vergehens gegen Paragraph 2 Heimtückegesetz zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis. Die Gefängnisleitung von Ichtershausen (bei Arnstadt) bemängelt bei dem kaufmännischen Angestellten die fehlende Schuldeinsicht, weshalb sie die Aussetzung der Strafe auf Bewährung strikt ablehnt. Im Mai 1944 arbeitet Karl Reinold (geboren am 20. Januar 1913) bei der Firma Dipl. Ing. Willy Jeschke Bauunternehmung, Eisenbeton, Hoch- und Tiefbau in Naumburg.

 

 

Konzentrationslager Lichtenburg

Ernst Hermann Assmann

geboren am 17. Februar 1907 in Lengefeld (Kreis Weißenfels), Am Hohen Stein 6, 3. April bis Ende Dezember 1933

Max Ehrlicher

Reußenplatz 17, 1933 verhaftet

Eugen Wallbaum

geboren am 9. Dezember 1876 in Weißenfels an der Saale, Brunnengasse 9, verhaftet 1933 und 1935, 1935/36 KZ Lichtenburg, überlebt das Kriegsende

Walter Ronneburg

1904-1955, Moritzstraße 18 (1933), später Siedlungshof, 1933/34

Felix Zeitschel  mehr

Siedlungshof 31, inhaftiert am 19. März 1933, entlassen am 26. Dezember 1933

Anton Kaluza  mehr

geboren 1894, Arbeiter, seit März 1930 wohnhaft Naumburg, 1928 Gründer und Leiter der Urchristengemeinde Gottes, von 1935 bis Juni 1936

Gustav Thate

geboren 27. Januar 1901 in Annaberg, Schlosser, Marienplatz 17, Erste Festnahme in Naumburg am 11. März 1933, dann KZ Lichtenburg und Esterwegen. März 1935 erneute Verhaftung, am 13. Juni 1935, Urteil, nach Verbüssung wieder Schutzhaft in Lichtenburg (1937)

Adolf Pieper

Weinbergweg 9, am 24. August 1935 in Schutzhaft genommen

Paul Walter

geboren am 2. Juli 1907 in Dresden, Tischler, Kleine Jacobsgasse 13,
ab August 1935 ¼ Jahr im KZ Lichtenburg.

 

 

Konzentrationslager Mauthausen

Max Bach  mehr

Bad Kösen, Saalstraße 23, im Februar 1945 ermordet

 

 

Gefängnis Naumburg

Kurt Gutgesell  mehr

geboren am 22. August 1908, Moritzstraße 25, drei Jahre Zuchthaus (laut Urteil vom 3. Januar 1934)

Willy Hühn

bis 30.3.1936 (Stand 17. August 1935)

Kurt Heinold

bis 29.6.1936 (Stand 17. August 1935)

Gustav Thate

bis 30.3.1937 (Stand 17. August 1935)

Otto Bornscheid

bis 30.3.1937 (Stand 17. August 1935)

Hans Lessing

bis 25.9.1936 (Stand 17. August 1935)

Erich Wiesemann

bis 25.9.1936 (Stand 17. August 1935)

Ernst Hermann Assmann

bis 27.12.1938 (Stand 17. August 1935)

Anna Possögel  mehr

geborene Pietscher, Kleine Wenzelsstraße 9, geboren am 10. Juni 1890, ein Jahr und sechs Monate Gefängnis (Urteil vom 23. Dezember 1935)

Hugo Launicke

9. März bis 28. September 1933

Pfarrer Lorenz Bertheau  mehr

verhaftet im März 1935 und 1937 (Gefängnis Naumburg ?)

Fritz Schellbach

geboren am 2. März 1905 in Leißling, Festnahme am 17. Februar 1935 in Weissenfels, Müllnerstrasse 41

Ernst-Heinrich Bethge  mehr

geboren am 12. Oktober 1878,1912-1923 Bürgergartenstraße 11; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 22. August 1944

Karl Marien  mehr

geboren am 12. Juni 1886 in Preetz, Siedlungshof 13; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 22. August 1944

Gotfried Rublack  mehr

geboren 7. Februar 1881 in Sommerfeld (Kreiss Krossen, Oder), Rosengarten 7, dann Siedlungsstraße 35, 1944 Klingerplatz 7; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 24. August 1944

Eugen Wallbaum

geboren am 9. Dezember 1876 in Weißenfels an der Saale, Kaufmann, Brunnengasse 9, 1946: Jägerplatz 16, 1950: Raschstraße 4; Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 24. August 1944

Karl Ebert  mehr

geboren 23. August 1897 in Erfurt, Kanonierstraße (heute Rosa-Luxemburg-Straße) 3. Das Sondergericht Halle verurteilt den Engroshändler wegen Verstoßes gegen Paragraph 2 des Heimtückegesetzes vom 20. Dezember 1934 zu neun Monaten Freiheitsentzug. Die Strafe verbüßt er ab 4. Januar 1944 im Strafgefängnis Naumburg (Roonplatz 5, heute: Am Salztor).

Robert Beck mehr

geboren am 18. März 1976 in Kahlwinkel, wohnhaft Große Georgenstraße 15, Lebensmittelhändler. Die Richter erkennen gemäß Paragraph 2 der Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen auf 9 Monate Gefängnis. Außerdem ordnet das Gericht die Beschlagnahme des "Lorenz Tonmeister W Nr. 153 937" an. Am 16. Dezember 1940 wird Robert Beck (geboren am 18. März 1876 in Kahlwinkel bei Eckartsberga) aus dem Naumburger Gefängnis entlassen.

 

 

Konzentrationslager Papenburg

Fritz Burkhardt

geboren am 21. Mai 1899, Kanalstraße 21, 1946: Kramerplatz 7

 

 

Konzentrationslager Riga, Sobibor und Theresienstadt

- Zum Schicksal der jüdischen Mitbürger - nach Martin Onasch1996

Eva Gross

Große Salzstraße 40, 1942 nach Halle, 1943 ins KZ Sobibor deportiert

Josef Salomon Gross

Salzstraße 40, 1942 nach Halle, 1943 ins KZ Sobibor deportiert

Gustav Gutkindt  mehr

Roßbacher Straße 5d, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert

Jenny Gutkindt

Roßbacher Straße 5d, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert, überlebte

Fritz Jonas  mehr

Herrenstraße 15/16, 1938 nach Leipzig, 21. April 1942 ins KZ Riga deportiert

Lotte Jonas

Herrenstraße 15/16, 1938 nach Leipzig, 21.April 1942 ins KZ Riga deportiert

Elly Landsberg

Kösener Straße 27, 1942 nach Halle, 27. Februar 1943 ins KZ Theresienstadt deportiert

 

 

Zuchthaus Roter Ochse Halle

"Mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten und der Ernennung Adolf Hitlers zum deutschen Reichskanzler im Jahre 1933 änderten sich Wesen und Struktur der politischen Justiz im "Roten Ochsen" grundlegend. Im Alltag der Haftanstalt, seit 1935 in ein Zuchthaus umgewandelt, fand die menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie spürbar Eingang und Verbreitung. Der "Rote Ochse" wurde Teil der politischen NS-Justiz und der damit verbundenen völkischen und rassistischen Prägungen.

Die Belegungsfähigkeit der Strafanstalt stieg zwischen 1933 und 1938 von 500 auf 790 Gefangene. Neben den politischen Häftlingen gelangten in das Zuchthaus auch kriminelle und kriminalisierte Häftlinge. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges befanden sich im "Roten Ochsen" auch ausländische Gefangene." (Sachsen-Anhalt)

Otto Troitzsch

bis 30.3.1938  (Stand 17. August 1935)
geboren am 13. Juni 1900 in Nebra, Weißenfelser Str. 6, 3 Jahre Zuchthaus

Johannes Heinemann  mehr

bis 29.9.1938 (Stand 17. August 1935)

Andreas Nöding

bis 30.3.1939 (Stand 17. August 1935)

geboren am 13. August 1898 in Spangenberg (Kreis Melzungen), Festnahme am 22. März 1935. 8 Tage Polizeihaft im Naumburger Polizeigefängnis. Am 13. Juni 1935 zu vier Jahren Zuchthaus (Halle und Amberg) verurteilt.

Alfred Großkopf

bis 29.9.1939 (Stand 17. August 1935)

Bernhard Fischer

bis 30.3.1941 (Stand 17. August 1935)
geboren am 12. November 1903 in Schnaditz (Kreis Delitzsch), Moritzstraße 10, 6 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust

Richard Locker

bis 30.3.1941 (Stand 17. August 1935)
geboren am 20. März 1904, Hallesche Str. 50, Festnahme am 22. März 1935, Urteil: 6 Jahre Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverlust

Erich Tatzel  mehr

bis 30.3.1942 (Stand 17. August 1935)
Salzstraße 14, 1935 Verurteilung zu 7 Jahren Zuchthaus (Amberg/Oberpfalz), davon 4 ½ Jahre Einzelhaft, ab 1942 Schutzhaft im KZ Sachsenhausen

Walter Höhne

bis 27.3.1937 (Stand 17. August 1935)

Hugo Theile

bis 26.9.1937 (Stand 17. August 1935)

Willy Dechhandt  mehr  

26.9.1937 (Stand 17. August 1935)

Alfred Meissner

bis 26.9.1938 (Stand 17. August 1935)

Kurt Schoder

bis 26.9.1938 (Stand 17. August 1935)

Walter Schmidt

Schornsteinfeger Walter Schmidt aus Naumburg an der Saale, Am hohen Stein 11, geboren 15. Februar 1903 in Zetsch, Kreis Weißenfels, verheiratet, nicht vorbestraft; 4 Jahre Zuchthaus.

bis 27.3.1939 (Stand 17. August 1935)

Georg Faber

bis 26.9.1939 (Stand 17. August 1935)

Erich Russwurm

geboren am 21. Juli 1910, Siedlungshof 7, zwei Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember 1935)

Otto Wolf mehr

geboren 1. März 1902, Auenblick 100, verhaftet am 2. Juni 1937, Urteil drei Jahre und sechs Monate

 

 

Konzentrationslager Sachsenhausen

Peter Hollaender  mehr

am 14. April 1941 in Bad Kösen verhaftet. Er ist der älteste Sohn (geboren am 3. August 1919 in Naumburg) des hoch angesehenen Rechtsanwalts Otto Hollaender (Naumburg). Ermordet im KZ Sachsenhausen am 3. April 1942. Peter Hollaender war Jude.

Ernst Heinrich Bethge  mehr

geboren 1878, Bürgergarten Str. 9, ermordet am 1. August 1942

Karl Marien  mehr

geboren 12. Juni 1886, Siedlungshof 13, am 22. August 1944 durch Stapo verhaftet, Ende August 1944 bis zur Befreiung durch die Sowjetarmee KZ Sachsenhausen

Erich Tatzel

geboren am 7. Dezember 1903, Salzstraße 14, ab 1942 Schutzhaft im KZ Sachsenhausen, überlebt

 

 

Konzentrationslager Sonnenburg

Georg Mederer

geboren am 7. Februar 1905, Weingarten 17, verhaftet 16. März 1935

 

 

Polizeigefängnis Weißenfels

Karl Keil

geboren am 10. Oktober 1896 in Naumburg, wohnhaft Adolf-Hitler-Straße (heute Flemminger Weg) 44, Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944

Paul Zeitschel

geboren am 23. Februar 1892 in Magdeburg, Posenerstraße (heute Friedrich-Fröbel-Straße) 10, Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944

Martin Oehler

geboren am 13. Februar 1881 in Paizendorf (Kreis Gera), Moritzstraße 11, Einlieferung im Auftrag der Außenstelle Weißenfels (Kriminalobersekreträr Kranz) der Stapo Halle am 23. August 1944

 

 

Für folgende Pesonen liegen mir bezüglich der Haftanstalt beziehungsweise dem Deportationsort keine sicheren Informationen vor:

Schneider Alfred Großkopf

geboren am 21.August 1908, Hallesche Straße 50, 4 Jahre und 6 Monate Zuchthaus

Tischler Werner Krause

geboren am 26. Juni 1911, Siedlungshof 26, zwei Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember 1935)

König genannt, richtig wahrscheinlich: Max Saupe

Steinweg 25, Schuhmacher. Festgenommen am 25. März 1933.

Aussage von Kurt Niederhausen, Naumburg (Saale), Mägdestieg 5 II, am 10. Februar 1947 im Schreiben an den Regierungspräsidenten von Merseburg: Der Ehemann von Frau König, geborene Arndt, war im Konzentrationslager. Im Schreiben der NSDAP-Kreisleitung vom 22. März 1934 an den Regierungspräsidenten von Merseburg steht geschrieben: "Max Saupe gen. König".

Paul Noack

Kleine Jakobsstraße 11, Festnahme am 25. März 1933 in Naumburg. Im Schreiben der NSDAP-Kreisleitung vom 22. März 1934 an den Regierungspräsidenten von Merseburg wird die Entlassung von Paul Noack aus dem KZ angekündigt.

Fritz Podzuck

geboren am 15. Juni 1907 in Prassberg (Kreis Goldap), Hohenstein 8, Arbeiter, 2 Jahre Gefängnis

Reissweck, Paul

geboren 27. Februar 1904 in Naumburg, Schulstraße 26 (1904-1918), Weissenfels Straße (1918-1952), Oststraße 11, Tischler, nach 1933 politischer Häftling im Gefängnis Naumburg und KZ Lichtenburg

Max Römer  mehr

geboren am 4. Februar 1902, Reußenplatz 11, Verwaltungsgehilfe, SAP-Mitglied, vier Jahre Zuchthaus (Urteil vom 23. Dezember 1935)

Adolf Schuster

Altenburg an der Saale (Ortsteil von Naumburg), Festnahme am 27. März 1933

 

 

Strafgefangenenlager Nelben über Könnern an der Saale

Kurt Schoder

geboren am 13. Januar 1900, am 17. Juni 1935 wegen Hochverrats zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt; Ablauf der Strafe am 26. September 1938

 

 

Das Schicksal folgender Bürger ist leider ungeklärt. Aufgrund flüchtiger Hinweise besteht der Verdacht, dass sie möglicherweise im Gefängnis, Zuchthaus oder Konzentrationslager ums Leben gekommen sind:

Otto Lorbeer

Schriftsetzer, Linsenberg 24 a/b

Rudolf Müller

Eventuell der Maurer aus der Hallischen Straße 19 ?

Walter Schwarz

Kassenbote, Herrenstraße 4

Friedrich Müller

Kurt Herrmann.

 

 

Siehe auch Erinnerungen der Naumburger im Konzentrationslager

 

Amtsgericht Halle an der Saale, am 14. Oktober 1935. Strafsache gegen Andreas Nöding wegen Mißhandlung. In: Blattsammlung der Staatsanwaltschaft beim Landgerichte in Halle an der Saale, Vorverfahren in der Strafsache wider A. Nöding wegen Mißhandlung. Landeshauptarchiv Sachachen-Anhalt, Merseburg, Staatsanwaltschaft Halle, Rep. C 141

[Beck, Robert] Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Halle. Sondergericht Halle. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, Nr. 103/2

[Böttger, Rosemarie] Strafsache vor dem Sondergericht Halle. Urteil vom 16. Juni 1943. Staatsanwaltschaft Halle, Strafsache Sondergericht. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, Nr. 207

Briefwechsel zwischen Anja Hollaender (Niederlande) und Detlef Belau (Naumburg an der Saale) im 2009 und 2010 zur jüdischen Familie Otto Hollaender aus Naumburg.

Dokument der Naumburger Polizei, unterzeichnet von Scholz, Naumburg, den 22. August 1944, unveröffentlicht

[Dokument] An die Staatspolizeistelle Halle, Außendienstelle Weißenfels, in Weißenfels, [unterzeichnet von ScGeraschholz, Polizeistelle Naumburg; Anlage: Liste der Personen gemäß Anforderungen durch Ferngespräch von Kriminalsekretär Rabetke, Staatspolizeistelle Weißenfels, vom 18. August 1944] Amtlich beglaubigte Abschrift, unveröffentlicht

[Dokument] Auf telefonische Anweisung, Naumburg, den 22. August 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle Naumburg], unveröffentlicht

[Dokument] Naumburg den 9. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle Naumburg], unveröffentlicht

[Dokument] Vfg., Naumburg den 26. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle Naumburg], unveröffentlicht

[Dokument] Vermerk, Naumburg den 26. September 1944 [unterzeichnet von] Scholz [Polizeistelle Naumburg], unveröffentlicht

[Ebert, Karl] Staatsanwaltschaft beim Landgericht Halle an der Saale. Sondergericht Halle. Karl Ebert. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, Nr. 436

Ehrlicher, Max. Sammlung Personalangelegenheiten. Stadtarchiv Naumburg, Archiv Nummer, 122 , 24

Einlieferungsbuch. Konzentrationslager Buchenwald. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Archiv Buchenwald, Weimar

Entlassungsschein. Der Arbeiter Otto Wolf …. Zuchthaus Halle, Halle, den 6. Dezember 1940, unveröffentlicht

Fricke, Kurt: Die Justizvollzugsanstalt "Roter Ochse" Halle/Saale 1933-1945. Eine Dokumentation. Gedenkstätten und Gedenkstättenarbeit im Land Sachsen-Anhalt, Heft 3, 1. Auflage 1997

Der Generalstaatsanwalt Dr. Becker: An den Herrn Oberlandesgerichtspräsidenten Naumburg, Naumburg, den 4. März 1933. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Magdeburg, MD Rep. C 127, Anh Justiz PA S Nr. Nr. 24/3

Generalstaatsanwalt beim Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 27. August 1935, unveröffentlicht

Generalstaatsanwalt beim Kammergericht Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 17. August 1935, Mitteilung an den Reichsminister der Justiz, unveröffentlicht

Generalstaatsanwalt beim Kammergericht Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 29. April 1935, An den Herrn Vorsitzenden des 5. Strafsenats des Kammergerichts, hier. Anklageschrift, unveröffentlicht

Generalstaatsanwalt bei dem Kammergericht, 10. O. Js. 103/35, Berlin W 57, Elzßholzstraße 32, 7. August 1935, Geheim. Haft. An den Herrn Reichsminister der Justiz, in Berlin W 8, Wilhelmstraße 35. In der Strafsache gegen 1.) den Arbeiter Karl Koch aus Freyburg … , Dokument unveröffentlicht

Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin, Elzßholzstraße 32, 21. September 1935, gezeichnet von Oberstaatsanwalt Weyermann. An den Herrn Oberstaatsanwalt bei dem Oberlandesgericht in Naumburg. In: Blattsammlung der Staatsanwaltschaft beim Landgerichte in Halle an der Saale, Vorverfahren in der Strafsache wider A. Nöding wegen Mißhandlung. Landeshauptarchiv Sachachen-Anhalt, Merseburg, Staatsanwaltschaft Halle Rep. 141

[Gerichtsprozess Gutgesell] Urteil zu Gutgesell, Kurt, 1 K.L. 57/33 (451). Sitzung der Großen Strafkammer des Landgerichts in Naumburg a. S. vom 3. Januar 1934, unveröffentlicht

[Gerichtsprozess Faber] Der Generalstaatsanwalt bei dem Kammergericht. 10. 0.Js. 100/35. Berlin W 57, den 29. April 1935, Elholzstraße 32, An den Herrn Vorsitzenden des Kammergerichts, Anklageschrift B. [zu Georg Faber und andere], unveröffentlicht

[Gerichtsprozess Tatzel] Anklageschrift des Generalstaatsanwalts beim Kammergericht, Berlin W 57, 29. April 1935, Elßholzstraße 32, 10.0.Js. 100.35 gegen Tatzel und andere, unveröffentlicht

[Gerichtsprozess Römer] Der Oberstaatsanwalt beim Kammergericht. 10.0.Js. 226/35. Berlin W 57, den 24. September 1935, Elholzstraße 32, Geheim. An den Herrn Vorsitzenden des 5. Strafsenats des Kammergerichts, Anklageschrift, Dokument, unveröffentlicht. Siehe auch: Kammergericht, Geschäftsnummer: 10. 0.Js. v. 91.35. 3. Februar 1936. Bundesarchiv Berlin, NJ 15.216 (zitiert als "Kammergericht 1936")

[Gerichtsprozess Koch] Anklageschrift vom 24. April 1935, Generalstaatsanwalt bei dem Kammergericht, 10 o. Js. 103/35, Berlin W 57, Elholßstraße 32, gegen Koch und andere und Urteil vom 1. Juli 1935, unveröffentlicht

Geschäftsstelle Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 16. Mai 1935, unveröffentlicht

Geschäftsstelle Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 27. Mai 1935, unveröffentlicht

Geschäftsstelle Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 24. September 1935, unveröffentlicht

Geschäftsstelle Staatsanwaltschaft bei dem Kammergericht, Berlin W 57, Elßholzstraße 32, 27. November 1935, unveröffentlicht

Grunert, Walter: [geboren am 17.02.1906 in Zeitz], Naumburg, Heinrich-Heine-Straße 2, Häftlingsnummer [Konzentrationslager Buchenwald] 428, Biografie. Ohne Jahresangabe Abschrift. Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Archiv Weimar Buchenwald 31/499

[Hirschfelder, Hans] [1.] Neue Forschungsergebnisse, [2.] Eines Kommunisten Vermächtnis, [3.] Es ging um ein rotseidenes russisches Banner, [4.] Der rote Anwalt, [5.] Das Kesseltreiben gegen ihn. Kreiskommission der Arbeitergeschichte. [Die mir vorliegenden Dokumente enthalten keine Angaben zu Verlag, Ort und Jahr, wahrscheinlich um 1971 (geschätzt) veröffentlicht in der Tageszeitung "Freiheit" (Halle)]

Hirschfelder, Hans: Vor Vergessen bewahren. In: "Naumburger Tageblatt", Naumburg, den 28. Februar 2004

[Heinemann, Johannes] Einige Einzelheiten über die antifaschistische Tätigkeit des Genossen … Heinemann. 1967, unveröffentlicht

[Heinemann`s Tod] Brief vom Archiv der Gedenkstätte Dachau an Detlef Belau, Naumburg/Saale, 16. März 2007, unveröffentlicht

[Hertel, Richard] Sondergerichtsanklage. Der Oberstaatsanwalt als Leiter der Anklagebehörde bei dem Sondergericht. Anklageverfasser: Staatsanwalt Dr. Rowoldt. 2a SG Js 60/44 J, Halle/Saale 20. April 1944, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, 832/2

[Hertel, Richard] Urteil. Öffentliche Sitzung der I. Kammer des Sondergerichts beim Landgericht Halle, 16. Mai 1944. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle C 134, 832/2

Höhne, [Über] Walter. Herausgeber Kommission zur Erforschung der örtlichen Geschichte der Arbeiterbewegung der Kreisleitung der SED und der Schulparteiorganisation der SED der Kommunalen Berufsschule "Walter Höhne", Naumburg / Saale, ohne Jahresangabe

Internetseite www.otto-brenner-stiftung.de. Otto Brenner Stiftung, Januar 2006

Jacobs M. A., Reinhard: Terror unterm Hakenkreuz - Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Arbeitsheft Nr. 20, Berlin, März 2001

[Kaluza, Anton] Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg Rep. C 48 I e, 1178, Blatt 321-328

[Kaluza, Anton] [Leiter der Staatspolizeistelle für den Regierungsbezirk Merseburg.] Halle, den 30. Juli 1935. An das Geheime Staatspolizeiamt Berlin SW 11, Prinz Albrecht Straße 8, Betrifft: Urchristentum "Urchristengemeinde Gottes". [Unterschrift Blume]. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg Rep. C 48 I e, 1178

[Kaluza, Anton] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für August 1935. In: Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 475 ff.

[Kayser, Wilhelm] Urteil in Strafsache SG Ms 75/42 vom 9. September 1942. Staatsanwaltschaft beim Landgerichte Halle, Strafsache Kayser, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg SG Halle, C 134, Nr. 1003/1

[KZ] Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Kreisleitung Naumburg, Brief an Regierungspräsidenten Merseburg 22. März 1934, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e

[KZ] Regierungspräsident Merseburg, Kreispolizeibezirk Naumburg, Liste über alle in zur Zeit in Haft befindlichen Personen, deren Freiheitsbeschränkung nicht auf richterlichen Haftbedingungen, sondern auf polizeilicher Anordnung beruht, Runderlaß des Herrn Ministerpräsidenten, Geheime Staatssache vom 12. März 1934, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e

[KZ] Regierungspräsident Merseburg, Eilbrief 21.3.1934. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e

[KZ] Regierungspräsident Merseburg, Schnellbrief vom 23.3.1934 an den Bürgermeister in Papenburg, Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, Rep. C 48 I e

[KZ Datenbank] Datenbank: Häftlingsnummernkartei Konzentrationslager Buchenwald. Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar. NS 4 Bu Häftlingsnummern, Betrifft: Hermann Firchau (geboren 16.11.1894), Gustav Frunke (geboren 25.10.1903), Kurt Schoder (geboren 13.1.1900), Walter Höhne (geboren 21.4.1894), Walter Grunert (geboren 17.2.1906).

Locker, Richard: Brief. Naumburg. unveröffentlicht

Meissner [Frau ]: Auszüge aus dem Leben meines Mannes. Alfred Meissner, Naumburg 1. Juni 1958, unveröffentlicht

Müller, Kurt, Anklageschrift des Amtsgerichts Naumburg vom 12. Januar 1931 und Urteil des Amtsgerichts Naumburg vom 17. Februar 1931, unveröffentlicht

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Gau Halle-Merseburg, Kreis Naumburg. Schreiben vom 22. März 1934 an den Regierungspräsidenten Merseburg, unveröffentlicht

Oberstaatsanwalt beim Landgericht Naumburg, 8. April 1931. In: Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, C 141, Staatsanwalt, Naumburg Nr. 62, Staatsanwaltschaft beim Landgericht

Onasch, Martin: Verfolgung von Juden in Naumburg von 1933-1945. Eine Liste der von den "Rassengesetzen" betroffenen Bewohner. In: Saale-Unstrut Jahrbuch, 1. Jahrgang 1996, Seite 92 bis 94

Preußische Minister des Inneren. Berlin, den 19. September 1933. Nr. II G 1946/19.9.33. Schnellbrief. Nachprüfung der gemäß § 1 der Notverordnung vom 28. Februar 1933 erlassenen Schutzhaftordnung. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, C 48 Ie, Nr. 1187

[Reinhold, Heinz] Urteil des Sondergerichts Halle II vom 25. Februar 1942 zu Karl Reinhold [… und andere]. Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Merseburg, SG Halle, C 134, Nr. 973/1

[Sachsen-Anhalt] www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=32806, 2008

Schellbach, Fritz. Landeshauptarchiv-Sachsen Anhalt, Merseburg P 534, IVIF-2/5/444

Schied, Robert. Kontrollbogen des Antifaschistischen Blocks. Stadtarchiv Naumburg, Einzeldokument

[Schoder, Kurt] Unterlagen des Generalstaatsanwalts beim Kammergericht Berlin W 35, Elssholzstraße  32, vom 7. März 1938. Bundesarchiv Berlin, NJ 4877-4893, FBS 111/2237

[Stapo 1933e] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Oktober 1934. In: Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Heraus-gegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 199 ff.

[Stapo 1933h] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für März 1935. In: Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 299 ff.

[Stapo 1933j] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Mai 1935. In: Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 410 ff.

[Stapo 1933m] Lagebericht der Staatspolizeistelle Halle für Januar 1934. In: Die Lageberichte der Geheimen Staatspolizei zur Provinz Sachsen 1933 bis 1936. Herausgegeben von Hermann-J. Rupieper und Alexander Sperk, Band 2: Regierungsbezirk Merseburg, mdv, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2004, Seite 44 ff.

Vfg. Der Oberbürgermeister, Naumburg/S., den 15. Mai 1945. Stadtarchiv Naumburg. Polizeiverwaltung. Schadenersatzansprüche verschiedener Art. 1929 bis 1945. Band 12301 b, Archivsignatur 6639

 

Vielen Dank den MitarbeiterInnen des Archivs der Stitung Gedenkstätten Buchenwald und Dora für die Unterstützung im Jahr 2007.

Ich danke Frau Susanne Kröner, Leiterin des Stadtarchivs Naumburg (Saale), Bad Kösen, für das lange und interessante Gespräch am 7. April 2011. Hierdurch konnten einige Personendaten korrigiert, präzisiert und vervollständigt werden.

Autor:
Detlef Belau


Geschrieben: April 2005. Aktualisiert: 16. April 2011

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